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descriptionTraurige Frau
Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schlafprobleme: So kann sich eine Depression äußern. Sie ist eine schwere Krankheit und muss behandelt werden.
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Einer Depression können schlimme Erlebnisse vorausgehen. Sie hat aber auch biologische Ursachen wie eine gestörte Signalübertragung im Gehirn.
descriptionArzt macht Notizen
Heute kann man recht genau die Symptome identifizieren, die für eine Depression sprechen. Die Frage ist nur: In welcher Kombination treten sie auf und wie lange schon?
descriptionTabletten
Antidepressiva hellen die Stimmung auf und wirken gegen die Symptome der Depression. Natürliche Heilmittel können ebenfalls helfen.
descriptionTherapiegespräch
Neben Medikamenten kommen auch andere Behandlungsmethoden zum Einsatz: Psychotherapie, Lichttherapie oder Elektrokrampftherapie.
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Anschub für die Botenstoffe

Zur Behandlung stehen verschiedene Antidepressiva zur Verfügung. Sie helfen meist sehr gut, brauchen aber einige Zeit, bis sie wirken. Auch Naturheilmittel wie beispielsweise Johanniskraut lindern die Symptome der Depression.

Im Überblick



Antidepressiva zur Stimmungsaufhellung

Medikamente gegen Depressionen, sogenannte Antidepressiva, enthalten Wirkstoffe, die die Stimmung aufhellen, den Schlaf verbessern und die Antriebsstörungen wieder ins Gleichgewicht bringen. Antidepressiva wirken nicht unmittelbar nach der Einnahme der ersten Tablette, sondern brauchen einige Zeit, in der Regel etwa zwei bis sechs Wochen, ehe sie ihre volle Wirkung entfalten. Manchmal wird die volle Wirkung erst nach zwölf Wochen erreicht.

Mir helfen keine Antidepressiva!

Rund drei Viertel aller Patienten sprechen sehr gut auf Antidepressiva an. Wenn das nicht der Fall ist, liegt das nicht daran, dass die Depression so schwer ist oder es keine Mittel gegen die Schwermut gäbe. Es muss einfach nur ein anderes Mittel sein. Manchmal müssen zwei oder drei Medikamente ausprobiert werden, bis die gewünschte Wirkung eintritt. Die Geduld, die das vom Patienten erfordert, wird aber fast immer belohnt.

Verändern mich die Antidepressiva?

Ja und nein. Ja, weil das richtige Medikament innerhalb von wenigen Wochen die Depression zum Abklingen bringt und die Patienten sich wieder gut fühlen. Nein, weil Antidepressiva keine Auswirkung auf die Persönlichkeit haben. Antidepressiva führen dazu, dass aus einem Menschen mit Depressionen ein Mensch ohne Depressionen wird – einen anderen Menschen machen sie aus ihm nicht.

Machen Antidepressiva süchtig?

Nein. Obwohl man die Medikamente über einen langen Zeitraum einnehmen muss, besteht keine Suchtgefahr.

Machen Antidepressiva glücklich?

Nein. Antidepressiva regulieren bestimmte krankhafte Vorgänge im Gehirn und führen so dazu, dass depressive Symptome abklingen. Menschen, die keine Depression haben, erleben keine Steigerung ihres Wohlbefindens und werden auch nicht glücklicher, wenn sie Antidepressiva einnehmen.

Nicht zu früh absetzen

Weil die Wirkung eines Antidepressivums schon nach vier bis sechs Wochen dazu führt, dass die Krankheitssymptome verschwinden, besteht immer die Gefahr, dass Patienten die Medikamente dann absetzen. Die Folge: Binnen kurzer Zeit treten die Symptome wieder auf. Deswegen gibt es zwei Grundregeln für die Einnahme von Antidepressiva:
  1. Wenn die Symptome abgeklungen sind, müssen Antidepressiva noch über einen längeren Zeitraum – ein halbes Jahr und länger – in der gleichen Dosierung eingenommen werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie lange Sie die Einnahme Ihres Medikaments fortsetzen sollen.
  1. Wenn nach dem Abklingen der Symptome das Antidepressivum ausreichend lange eingenommen wurde, darf es nicht von heute auf morgen abgesetzt werden. Die Ärzte sprechen hier von „Ausschleichen“ – die Dosis muss langsam reduziert werden.

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Die wichtigsten Antidepressiva

Alle Antidepressiva, die heute auf dem Markt sind, folgen ein und demselben Wirkmechanismus: Sie erhöhen die Wirkung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin, indem sie dafür sorgen, dass diese an ihren Wirkorten länger zur Verfügung stehen.

Sie tun dies, indem sie bewirken, dass die Wiederaufnahme der Botenstoffe in ihre Speicher verhindert, ihr Abbau blockiert oder ihre Ausschüttung aus den Speichern angekurbelt wird.

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Trizyklische Antidepressiva

Die trizyklischen Antidepressiva gehören zu den klassischen Antidepressiva. Sie werden vor allem bei schweren Depressionen verschrieben, wirken aber auch bei anderen Erkrankungen wie Angststörungen, Zwangserkrankungen und sogar Bulimie. Auch Patienten mit chronischen Schmerzen fühlen sich oft besser, wenn sie ein trizyklisches Antidepressivum einnehmen. Trizyklische Antidepressiva hellen die Stimmung auf, lösen Angst und normalisieren Antrieb und Gemütsverfassung.

Die Ansatzpunkte der trizyklischen Antidepressiva bei Depressionen sind vielfältig, zum Beispiel:
  • Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin und Dopamin in ihre Speicher
  • Entspannung
  • Antriebssteigerung
Imipramin, Clomipramin, Doxepin, Amitriptylin, Trimipramin, Nortriptylin und Desipramin sind Vertreter dieser Gruppe.

Nebenwirkungen der trizyklischen Antidepressiva
Trizyklika sind Antidepressiva, die schon lange eingesetzt werden. Aufgrund der Tatsache, dass sie nicht nur die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin in ihre Speicher hemmen, sondern auch andere Botenstoffe beeinflussen, haben sie verschiedene unerwünschte Nebenwirkungen. Vor allem klagen Patienten oft über Mundtrockenheit, Verstopfung und Gewichtszunahme. Nach Absetzen der Medikamente verschwinden diese Nebenwirkungen jedoch wieder. Auch Patienten, die zugenommen haben, verlieren für gewöhnlich wieder an Gewicht.
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Tetrazyklische Antidepressiva

Tetrazyklika gehören ebenfalls zu den Klassikern unter den Antidepressiva. In ihrer Wirkung gleichen sie diesen auch, sind aber insgesamt weniger stark und besser verträglich. Zu den tetrayzklischen Antidepressiva gehören Mirtazapin, Mianserin oder Maprotilin. Mianserin gehört allerdings wegen möglicher Blutbildveränderungen nicht zu den Medikamenten der ersten Wahl.
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Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer)

Die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin werden im Körper von einem Enzym, der Monoaminooxidase (MAO), abgebaut. Hemmt man dieses Enzym, so steigt die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin im synaptischen Spalt, dem Wirkungsort der Botenstoffe. Die Hemmung des Enzyms hat man sich bei zwei Wirkstoffen zunutze gemacht:

Tranylcypromin
Dieser irreversible MAO-Hemmer ist selbst dann noch wirksam, wenn andere Wirkstoffe die Depression nicht lindern können. Die hohe Wirksamkeit hat allerdings ihren Preis: Tranylcypromin wird nicht gut vertragen, weil auch andere Stoffe – allen voran die Aminosäure Tyramin – nicht abgebaut werden. Dadurch kommt es zu einem Anstieg von Tyramin im Organismus und infolge davon zu erhöhtem Blutdruck. Um gegenzusteuern, müssen die Patienten konsequent Diät halten, denn Tyramin kommt in vielen Lebensmitteln vor. Zu nennen sind hier vor allem reifer Käse, Bier, Rotwein, Auberginen, Avocados, Salami, Joghurt, Bananen, Tomaten und Schokolade.

Weil Tranylcypromin auch zu unerwünschten Wechselwirkungen mit bestimmten anderen Medikamenten führen kann, wird es nur eingesetzt, wenn andere Antidepressiva wirkungslos waren.

Wird Tranylcypromin abgesetzt, braucht der Körper einige Zeit, um den gestörten Monoaminooxidase (MAO)-Haushalt wiederherzustellen. So lange halten sowohl die gewünschten als auch die unerwünschten Wirkungen von Tranylcypromin an. So lange muss auch die Diät weitergeführt werden.

Moclobemid
Dieser reversible Wirkstoff hemmt nur einen MAO-Untertyp und beinhaltet damit ein geringeres Risiko, den Blutdruck zu steigern. Auch eine Diät ist nicht erforderlich. Moclobemid eignet sich bei schweren Depressionen und Patienten mit sozialen Phobien – also Personen, die im Umgang mit anderen Menschen Ängste entwickeln.

Tranylcypromin darf nicht mit anderen Antidepressiva kombiniert werden, auch Moclobemid sollte nur als Einzelmedikation gegeben werden. Bei der Kombination von anderen Antidepressiva mit MAO-Hemmern kann das Serotonin-Syndrom eintreten. Durch eine Überschüttung des Körpers mit Serotonin kann es zu Ruhelosigkeit, unwillkürlichen Muskelkontraktionen, Zittern, bis hin zu Krämpfen und einer Veränderung der Psyche kommen.
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Selektive Serotonin-Rückaufnahmehemmer (SSRI)

SSRI hemmen die Wiederaufnahme von Serotonin in die Speicher. Sie nehmen Einfluss auf das Transporteiweiß und erhöhen damit seine Wirkung im synaptischen Spalt. Weil sie kaum einen Einfluss auf andere Botenstoffe haben, werden sie von vielen Patienten besser vertragen als die trizyklischen Antidepressiva. SSRI wirken stimmungsaufhellend, aktivitätssteigernd und angstlösend bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Häufig verschriebene SSRI-Wirkstoffe sind Citalopram, Escitalopram, Sertralin, Paroxetin, Fluoxetin und Fluvoxamin. SSRI sollten wegen der Gefahr des Serotonin-Syndroms nicht mit MAO-Hemmern, Triptanen, 5-HT/5HT1-Rezeptor-Agonisten und einigen anderen Medikamenten kombiniert werden.

Auch können SSRI die Funktion der Blutplättchen beeinflussen, was manchmal an spontanen „blauen Flecken“ (Hämatomen) und Nasenbluten erkennbar ist. Damit gefährliche Blutungen verhindert werden können, sollten Patienten die Einnahme von nichtsteroidalen Entzündungshemmern wie Acetysalicylsäure, Ibuprofen, Indomethacin, Phenylbutazon und Naproxen mit ihrem Arzt besprechen. Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit SSRI sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, fragen Sie dazu Ihren behandelnden Arzt.

Ein abruptes Absetzen der SSRI und auch der SNRI ist zu vermeiden. Obwohl beide Wirkstoffe kein Abhängigkeitspotential besitzen, sollten sie nur langsam abgesetzt werden (ausschleichen), da andernfalls Kreislaufbeschwerden, Schwindel, Empfindungsstörungen, motorische Störungen, Schlaf- und Verdauungsstörungen sowie Stimmungsschwankungen auftreten können (SSRI-Absetzsyndrom)
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Noradrenalin-Rückaufnahmehemmer (NARI)

NARI werden bei leichten bis mittelschweren Depressionen verschrieben, wenn die Patienten verstärkt über Antriebslosigkeit und Mangel an Sozialkontakten klagen. Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit und innere Unruhe.
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Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI)

Diese Medikamente gleichen in ihrer Wirkung den SSRI. Sie sind stimmungsaufhellend und antriebssteigernd. Auf dem Markt sind Venlafaxin und Duloxetin. Atomoxetin, ebenfalls ein SNRI hat sich zur Behandlung von Depressionen nicht bewährt, es wird allerdings bei ADHS von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Dabei ist allerdings ein genaues Monitoring notwendig. Wie die SSRI sollten SNRI nicht mit MAO-Hemmern kombiniert und auch nicht abrupt abgesetzt werden.

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Johanniskraut

Johanniskraut, lateinisch Hypericum perforatum, gehört zu den Heilpflanzen, die am besten erforscht sind. Es wächst an Weg- und Straßenrändern, auf Wiesen und an Waldrändern.

Bis heute weiß man nicht genau, welche Anteile des Johanniskrauts wirken und worin der genaue Wirkmechanismus besteht. Studien belegen bei leichten bis mittelschweren Depressionen die gleiche Wirksamkeit wie von Antidepressiva, ohne zugleich deren Nebenwirkungen zu haben. Der größte Verdienst von Johanniskrautpräparaten: Sie heben fühlbar die Stimmung. Vermutlich beruht die Wirkung von Johanniskraut darauf, dass es die Menge der Botenstoffe im synaptischen Spalt erhöht. Es erhöht die Lichtempfindlichkeit. Patienten, die damit behandelt werden, sollten starkes Sonnenlicht meiden. Während seine Wirkung bei leichten und mittelschweren Depressionen gut belegt ist, gibt es keine Nachweise für eine Besserung von schweren Depressionen. Aus diesem Grund ist es in diesen Fällen auch nicht zu empfehlen.

Wenn Sie Johanniskraut einnehmen wollen, sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt sprechen. Denn es kann zu Wechselwirkungen mit bestimmten anderen Medikamenten kommen – beispielsweise mit einigen Immunsuppressiva, Antibiotika und einigen Kontrazeptiva (Antibabypille). Auch Patienten mit einer Leberschädigung sollten ihren Arzt zurate ziehen. Zudem ist Johanniskraut nicht bei jeder Depression gleich gut wirksam. Nur ein erfahrener Arzt kann das Medikament wählen, das die unterschiedlichen Symptome einer Depression wirklich lindert. Die meisten freiverkäuflichen Johanniskrautpräparate weisen vermutlich nicht die ausreichende Menge an Wirkstoff auf. Deshalb sollten Sie sich an Ihren Arzt für ein ausreichend dosiertes Präparat wenden.
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Lithium

Lithium ist ein Alkalimetall, das in Form von Lithiumsalzen bei Menschen mit Depressionen, bei denen andere Antidepressiva allein nicht angeschlagen haben, zusätzlich eingesetzt wird. Experten nennen dies „Lithiumaugmentation“. Häufig lässt sich schon kurze Zeit nach Beginn der zusätzlichen Lithiumtherapie beobachten, dass die Depressionssymptome abklingen. Und Lithium bietet einen weiteren, bisher nicht genau erklärbaren Vorteil: Es senkt das Suizidrisiko. Aus diesem Grund kann erwogen werden, bei selbstmordgefährdeten Patienten mit rezidivierenden Depressionen vorbeugend eine Dauertherapie mit Lithium vorzunehmen. Ansonsten wird Lithium vor allem in der Vorbeugung von Rückfällen bei bipolar affektiven Störungen verwendet.

Unter der Lithiumtherapie muss der Lithiumspiegel im Blut regelmäßig kontrolliert werden. Denn Lithium ist nur in sehr engen Grenzen wirksam und zu hohe Blutspiegel führen schnell zu einer Überdosierung. Auch kann Lithium andere Medikamente in ihrer Wirkung beeinflussen. Ein plötzliches Absetzen der Lithiummedikation sollte verhindert werden, besser ist ein langsames Ausschleichen.


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Nie wieder eine Depression: Rückfälle vermeiden

Wer einmal eine Depression hatte, wünscht sich meist nichts mehr, als so etwas nie wieder erleben zu müssen. Die Gefahr, dass es zu einem Rückfall – einem sogenannten Rezidiv – kommt, ist jedoch prinzipiell immer gegeben. Konsequente therapeutische Strategien können das Risiko eines Rückfalls jedoch deutlich senken.

Rückfallrisiko mit Antidepressiva senken

Vor allem bei einer vorausgegangenen schweren Depression oder wenn es in der Vergangenheit bereits zu mehreren Rezidiven gekommen ist, erhebt sich die Frage, ob eine weitere Depression durch eine (unter Umständen mehrjährige) Antidepressiva-Therapie verhindert werden kann. Hier sollte stets ein erfahrener Facharzt hinzugezogen werden. Denn immer geht mit der Entscheidung für Antidepressiva auch die für die damit verbundenen Nebenwirkungen einher. Einer dreijährigen Studie zufolge konnte bei rund 80 Prozent der teilnehmenden Patienten ein Rückfall verhindert werden. Ohne Antidepressivum war das Verhältnis genau umgekehrt.

Um das Rückfallrisiko zu senken, wird im Allgemeinen das bisherige Antidepressivum in gleicher Dosierung über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen.

Rückfallrisiko mit Lithium senken

Lithium kommt in verschiedenen Salzen vor und wird neben Carbamazepin und Valproinsäure vor allem zur Vorbeugung von Rückfällen bei bipolarer affektiver Störung eingesetzt. Wie Lithium wirkt, weiß man heute noch nicht. Wegen seiner geringen therapeutischen Breite sind regelmäßige Kontrollen des Lithiumspiegels im Blut daher wesentlicher Bestandteil der Rezidivprophylaxe.

Nebenwirkungen von Lithium
Lithium kann zu Mundtrockenheit, vermehrtem Wasserlassen, Durchfall, Gewichtszunahme und Schilddrüsenunterfunktion führen. In seltenen Fällen sind auch Hautausschläge beobachtet worden.
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Tabletten mit Wasserglas
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Antidepressiva helfen. Manchmal müssen aber mehrere Medikamente ausprobiert werden, bis das geeignete gefunden wird. Dabei ist Geduld gefragt.
Johanniskraut
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Johanniskraut wirkt bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Vermutlich erhöht es die Menge der Botenstoffe im synaptischen Spalt und hebt so die Stimmung.
Periodensystem der Elemente
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Lithiumsalze werden bei Depressionen zusätzlich zu den Antidepressiva gegeben. Sie lassen die Symptome abklingen und mindern das Suizidrisiko. Sie können auch die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls senken.